Architektur

Dichte

Weiterbauen, Verdichten, Nutzung mischen

Bachelor 08

Architektur Bachelorarbeit 08

Prof. Dominik Fiederling

ausgestellt im 3. Obergeschoss

Wohnraum ist in vielen Städten in den vergangenen Jahren zunehmend knapp und teuer geworden. Die Schaffung zusätzlichen Wohnraums ist daher dringend geboten. DieAusweisung neuer Baugebiete jedoch wird mehr und mehr schwierig, eine weitereAusdehnung der Siedlungsgürtel in die Fläche wird zurecht oft kritisch gesehen.

Dietikon

Tanja Pippig

Lisa Ilg

Die Nachverdichtung bestehender Stadtgebiete ist somit das angezeigte Mittel, um derWohnungsnot zu begegnen. Die Frage, welche Bebauungsdichte für das Leben eines Quartiers zuträglich ist, stellt sich hier in zentraler Weise. Zudem stellt sich aktuell die Frage nach dem Verhältnis unterschiedlicher urbaner Nutzungen mit zunehmender Dringlichkeit: Bis heute kranken unsere Städte und Siedlungen am überkommenden Paradigma der Moderne, die Stadt nach Funktionen aufzuteilen. In unserer Aufgabe zur BA-Thesis haben wir uns mit der Verdichtung nach innen innerhalb bestehender Bebauungsstrukturen, sowie einer bewussten Durchmischung von Funktionen beschäftigt. Zur Auswahl für den Entwurf standen zwei bereits bebaute Grundstücke: eine Wohnbebauung der 1950er Jahre in Zürich-Dietikon, sowie eine zentrumsnah gelegene ehemalige Produktionshalle in einem Umnutzungsareal in Aarau.

Äschbachhalle

Alicia Weiss

Katharina Rommelspacher

Arina Keshavarz Mohammadian

Auf beiden Arealen sollte ein lebendiges Stadt-Fragment entworfen werden, das mit durchmischter Nutzung in engem räumlichem Bezug zu bestehenden Strukturen die Anforderungen des Ortes für kommende Generationen antizipiert. Infrastrukturelle Fragen wurden hier ebenso diskutiert, wie soziale, kulturelle und gestalterische Anforderungen, sowie die Abwägung von Ersatz, Erhalt oder Teilerhalt bestehender Bauten. Gefragt war ein präzises Weiterdenken des städtischen Raumes, dessen identifikationsstiftendes Potential durch das Mehr an Baumasse gestärkt werden sollte. Nicht zuletzt haben wir uns eingehend mit der Entwicklung von Typologien beschäftigt, die den Bedürfnissen der Bewohner von heute, wie auch zukünftigen Generationen gerecht werden und zugleich ein hohes Mass an urbaner Lebensqualität bieten können.

Tanja Pippig
Lisa Ilg
Alicia Weiss
Katharina Rommelspacher
Arina Keshavarz Mohammadian