Architektur

Transformation der Ciba-Autoeinstellhalle

Maurin Benz

Architektur Master

Prof. Kyrill Keller

ausgestellt im 3. Obergeschoss

Vor dem Hintergrund einer kommenden Mobilitätswende soll sich die Ciba-Autoeinstellhalle in Basel vom Automobil abwenden und zu einem multifunktional genutzten Gebäude transformiert werden. Eine Aufstockung ermöglicht das Entstehen von neuem Wohnraum im Sinne der städtischen Nachverdichtung.

Im Industrieareal Klybeck, im Norden von Basel, entstand die Autoeinstellhalle zwischen 1961 und 1963 als Personalparkhaus der Ciba-AG. Das Gebäude, welches für 1.100 Automobile konzipiert wurde, bestehend aus einer Aneinanderreihung drei identischer rechteckiger Baukörper und grenzt im Norden, Süden und Osten direkt an den Fußweg an. Um das tiefe Volumen des Stahlbetonbaus gut belichten und belüften zu können wird ein Lichthof in der Gebäudemitte eingefügt.

Durch das Entfernen jedes zweiten Rampenlaufs können die Raumhöhen vergrößert werden, um sowohl verschiedene öffentliche Nutzungen, als auch eingestellte Holzboxen im Parkhaus aufzunehmen. Diese können multifunktional genutzt und verändert werden. Im Sinne der städtischen Nachverdichtung wird der Baukörper durch eine viergeschossige Wohnaufstockung ergänzt. Durch die Holzmodulbauweise der Wohnungen kann ein hoher Vorfertigungsgrad erreicht werden. Die Wohnungen werden über einen Laubengang im Norden erschlossen, der zusätzlich zu den Loggien auf der Südseite einen weiteren Aufenthaltsbereich schafft.

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