Kommunikationsdesign Bachelor
Prof. Valentin Wormbs, Prof. Jochen Rädeker
ausgestellt im 3. Obergeschoss
In Zeiten wachsender Rationalisierung und Technologisierung erleben wir eine zunehmende Entfremdung von der Natur und damit einhergehende soziale Ungerechtigkeiten. Diese Entwicklung verschärft nicht nur die Klimakrise, sondern auch die Marginalisierung von FINTA* und anderen unterdrückten Gruppen wie LGBTQIA+ und BIPOC. Es zeigt sich eine deutliche Parallele zwischen dem Umgang mit unserem Planeten und dem Umgang mit marginalisierten Gruppen: Beide leiden unter den patriarchalen Strukturen.
Meine Arbeit widmet sich dem Ecofeminism, der die Verbindung von Geschlechtergerechtigkeit und Umweltschutz beleuchtet. Mittels „world hinting“ sollen Fragmente einer alternativen Realität geschaffen werden und den Betrachter*innen eintieferes Gefühl der Verbundenheit und Verantwortung gegenüber der Umwelt und Gemeinschaft vermittelt werden.
Im Zentrum stehen spekulative Objekte, die durch einen rituellen Schaffensprozess entstanden sind. Sie verkörpern Werte wie Empathie, Verletzlichkeit und die damit verbundene Resilienz – Werte, die besonders marginalisierte Gruppen auszeichnen und stärken. Dabei hinterfragen die Objekte bestehende soziale Normen und eröffnen neue Perspektiven für nachhaltige Gemeinschaften.
Welche Sticker hast du auf deinem Laptop?
Keine, lol.
Benannte Ebenen oder alles auf einer?
Mit Chaos starten und am Ende alles benennen und Ordnung schaffen.
Lieblingsort auf dem Campus?
Der Kicker und die Siebi
Wo siehst du dich nach dem Studium?
Mit nem Aperölchen irgendwo am Meer, danach wahrscheinlich selbiges am See, und danach möchte ich beruflich ganz viel experimentieren und Grenzen austesten.