Kommunikationsdesign Bachelor
Prof. Valentin Wormbs, Prof. Jochen Rädeker
ausgestellt im 3. Obergeschoss
Seit jeher faszinieren Schauergeschichten. Geister-, Grusel-, Monstererzählungen – oder anders formuliert: Horror. Horror kann Nervenkitzel und Unterhaltung, Angst und Abscheu hervorrufen und als Analogie viel über unser reales Leben aussagen. Er hält der Gesellschaft den Spiegel vor, beleuchtet unterdrückte Ängste und Wünsche.
Auf subversive Weise kann das Genre für marginalisierte Menschen ein Safe Space, ein Zuhause sein. Welche Voraussetzungen sind dazu notwendig? Wer sind wir in diesen Geschichten? Sind wir Survivor Girls*, Opfer oder Monster? Helfen diese Darstellungen dabei, die Wahrnehmung, Stellung und stereotypische Rolle der Frau* und queeren Personen in unserer Gesellschaft zu verbessern und aus patriarchalen, anti-feministischen Strukturen auszubrechen?
Das Zine „Eat Your Heart Out“ reflektiert über verschiedene Perspektiven und persönliche Gedanken das Motiv des Monsters und untersucht die Bedeutung von Horror-Geschichten für FINTA*. Zuletzt wird eine Verbindung zu realem Horror, der Gewalt gegen FINTA*, vor dem historischen Kontext der Hexenverfolgungen geschaffen. Nehmt Euch in Acht oder Eat Your Heart Out, denn das Erzählte geht unter die Haut. Hört gut zu, seht genau hin, denn mit unseren Erfahrungen sind wir nicht allein, waren es noch nie. Und unsere Geschichten bezeugen das.
Welche Sticker hast du auf deinem Laptop?
Keine ^^
Benannte Ebenen oder alles auf einer?
Erst Chaos, dann Ordnung – aber kommt ganz auf den Tag an.
Lieblingsort auf dem Campus?
Der Keller im L-Gebäude.
Wo siehst du dich nach dem Studium?
Erstmal in den Bergen und am Meer, danach wieder hinterm Laptop.