Nils Yannik Groos

↳ Projekt:
Bilder als Masse – Eine kultur- und medienphilosophische Zwischenbilanz

In dem Projekt wurde sich mit dem digitalen Bild auseinandergesetzt. Der Fokus der Auseinandersetzung lag vor allem auf der seit den 1990er Jahren stetig ansteigenden Masse der digitalen Bilder. Konzentriert wurde sich insbesondere auf die »Realität des Mediums«, also auf die Medialität, und nicht auf den Inhalt oder dem Symbolischen des Bildes. Das bedeutet, dass die Information der Bilder bei der näheren Untersuchung keine Rolle spielt. Im Weiteren wurden die Auswirkungen der »digitalen Bilderflut« besprochen. Schon vor den 1990er Jahren wurden Ängste und Sorgen, jedoch auch Hoffnungen formuliert, die mit der Entwicklung der neuen technischen Möglichkeiten in Verbindung gebracht wurde. Dreißig Jahre später kann durchaus eine Bilanz gezogen werden, in der erste Fakten formuliert werden. Wie hat sich die Masse der digitalen Bilder entwickelt? Welche Auswirkungen hat die digitale Revolution der Bilder auf den Inhalt des Bildes? Welche Auswirkungen lassen sich feststellen hinsichtlich der Bildproduzenten und der Bildkonsumenten?

Die Informationen wurden zusammengetragen und anschaulich in einem Buch festgehalten. Das Buch unterteilt sich in drei größere Kapitel, die jeweils einen eigenen Schwerpunkt vertreten. Zu Beginn werden Begrifflichkeit geklärt, sowie wird das digitale Bild näher beschrieben. Der zweite Teil dreht sich um die Debatte der »digitalen Bilderflut« und deren Entwicklung. Der abschließende Teil stellt vor allem die Probleme dar, die sich mit der Masse der Bilder ergeben haben. Hier findet eine weitere Unterteilung zwischen den Auswirkungen der Flut auf das Bild selbst, den amateurhaften und den professionellen Bilderproduzenten sowie -konsumenten statt.

Nils Yannik Groos, Bilder als Masse – Eine kultur- und medienphilosophische Zwischenbilanz